Aktuelle Nachrichten zur Naturschutzkrimi­nalität in Bayern

Den Pressetext und Pressebilder finden Sie direkt am Ende jeden Beitrages als Download. Bei Fragen können Sie sich an wenden, das Postfach wird mehrfach am Tag überprüft.

Fangnetz Singvögel  | © Bettina Schröfl © Bettina Schröfl

von Franziska Back | lbv.de

Singvogelfänger auf frischer Tat ertappt: Illegale Fanganlagen in Niederbayern entdeckt

Vogelschützer haben gestern in der Gemeinde Ascha (Landkreis Straubing-Bogen) eine illegale Netzfanganlage für Singvögel entdeckt und zusammen mit der Polizei stillgelegt. Dabei handelte es sich um zwei jeweils 15 Meter lange Stellnetze, die auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebes aufgestellt wurden, eines davon mitten auf einer Pferdeweide.

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Toter Mäusebussard mit Köder | © Georg Hagel © Georg Hagel

von Franziska Back | lbv.de

Trauriger Rekord: 30 Vögel wurden 2025 in Bayern vergiftet

Vergiftet, beschossen, in Fallen gefangen: Auch 2025 wurde Bayerns Großvögeln wieder skrupellos nachgestellt. Insgesamt registrierten die Naturschützerinnen und Naturschützer 30 vergiftete Vögel und mehrere weitere schwere Straftaten gegen geschützte Arten. Dazu zählten unter anderem Beschüsse sowie illegale Fangmethoden. Darüber hinaus ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen.

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Mäusebussard mit Köder | © Georg Hagel © Georg Hagel

von Stefanie Bernhardt | lbv.de

Naturschutzkriminalität: Neuer Gift-Hotspot in Bayern?

Im westlichen Landkreis Haßberge ist ein Mäusebussard mit dem verbotenen Insektizid Parathion, auch bekannt als E605, vergiftet worden. Das bestätigte eine toxikologische Untersuchung, die der LBV eingeleitet hatte, nachdem der tote Vogel Anfang Oktober gefunden worden war. Parathion ist ein hochtoxisches Nervengift, das schon bei Hautkontakt zu Erbrechen, Durchfall, Atemlähmung, schweren Krämpfen oder sogar dem Tod führen kann.

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Habichtfangkorb mit Locktaube | © Bettine Schröfl © Bettine Schröfl

von Anne Busch | lbv.de

Illegale Greifvogeljagd im Naturschutzgebiet „Donaualtwasser Winzerer Letten“ aufgedeckt

Im Naturschutzgebiet „Donaualtwasser Winzerer Letten“ im Landkreis Deggendorf ist es zu gleich mehreren Verstößen gegen jagd- und naturschutzrechtliche Bestimmungen sowie das Tierschutzgesetz gekommen. Beschuldigt wird ein Jäger.

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Toter Sperber | © Zeno Bäumler © Zeno Bäumler

von Anne Busch | lbv.de

Verstümmelter Sperber in Weiden gefunden: Wer kann Hinweise geben?

Der LBV und die GLUS rufen die Bevölkerung dringend zur Mithilfe in einem Fall von Naturschutzkriminalität in Weiden in der Oberpfalz auf. Eine Gartenbesitzerin machte dort kürzlich einen beunruhigenden Fund: Auf ihrem Grundstück entdeckte sie einen stark geschwächten Sperber, dessen Federn erheblich gestutzt waren und an dessen Bein zudem eine Schnur befestigt war.

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Kamikazetaube | © Karsten Hofmann © Karsten Hofmann

von Anne Busch | lbv.de

Schon wieder: Mit Gift präparierte Taube im Landkreis Regensburg

Am vergangenen Donnerstag entdeckte eine Frau beim Gassigehen eine tote Taube auf dem Parkplatz des Regensburger Tierheims. Aufgrund der auffällig pink gefärbten Federn im Nacken brachte sie das Tier zur Greifvogelauffangstation in Regenstauf. Die Ergebnisse einer Untersuchung zeigen nun: Die Taube war mit dem hochtoxischen Nervengift Carbofuran präpariert worden.

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Biber | © Markus Glaessel © Markus Glaessel

von Anne Busch | lbv.de

Illegale Tötung ist eine eindeutige Straftat

Wir verurteilen die illegale Tötung der vier jungen Biber im Landkreis Garmisch-Partenkirchen scharf. Biber sind nach Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt. In Bayern ist der Umgang mit dem Biber in einem Management-Plan klar geregelt. Bei einer eigenmächtigen Nachstellung, wie in diesem Fall, handelt es sich eindeutig um eine Straftat. Wer Fälle von Naturschutzkriminalität beobachtet, sollte diese an die Polizei melden.

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Mäusebussard | © Dr. Olaf Broders © Dr. Olaf Broders

von Luzia Weber | lbv.de

Naturschutzkriminalität: Wieder zwei vergiftete Greifvögel im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim

Ende Februar meldete ein Spaziergänger zwei tote Mäusebussarde bei der Polizei in Neustadt/Aisch, die in einem Waldstück bei Uehlfeld gefunden worden waren. Vier Wochen später liegen nun die Untersuchungsergebnisse vor: Beide Tiere starben an einer Vergiftung mit dem seit 2008 in der EU verbotenen Insektizid Carbofuran. Das Nervengift ist auch für Menschen und Haustiere gefährlich.

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von Luzia Weber | lbv.de

Otterfing: Täter nutzen lebendige Taube als Giftköder für Greifvögel

Ende Januar hat eine Anwohnerin in Otterfing im Landkreis Miesbach das Federkleid einer Zuchttaube in ihrem Garten gefunden. Einige der Federn hatten eine auffällig pinke Färbung, weshalb die Gartenbesitzerin die Polizei informierte. Die Ergebnisse einer toxikologischen Untersuchung zeigen nun, dass die Taube mit Gift präpariert wurde

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Taube mit Carbofuran im Nacken| © Ferdinand Baer © Ferdinand Baer

von Franziska Back | lbv.de

Perfide Praxis: Täter nutzen „Kamikaze-Taube“ als tödlichen Köder für Greifvögel

Mit Gift präpariert, die Federn gestutzt und in den Tod geschickt: In der Oberpfalz, nahe der Gemeinde Nittendorf im Landkreis Regensburg, haben bisher Unbekannte eine Zuchttaube mit dem illegalen Kontaktgift Carbofuran bestrichen, um sie als lebendigen Köder zu nutzen. Nun hoffen wir auf Hinweise aus der Bevölkerung zu diesem Fall.

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Storch | © Richard Straub © Richard Straub

von Franziska Back | lbv.de

Tote Vögel in zwei Landkreisen: Illegales Gift und Medikamentenreste als Ursache

Weiterhin sterben in Bayern regelmäßig streng geschützte Vogelarten an den Folgen von Vergiftungen.  Bei einem Rotmilan im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim und einem Mäusebussard aus dem Landkreis Pfaffenhof wurde das seit 2007 in der EU verbotene Insektizid Carbofuran nachgewiesen. In einem weiteren Fall aus dem Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim konnte bei einem Weißstorch nachgewiesen werden, dass er an dem Wirkstoff Ibuprofen starb.

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Vergifteter Rotmilan | © Brigitte Kraft © Brigitte Kraft

von Nicole Friedrich | lbv.de

Letzte Ruhestätte mit Folgen: Haustierbestattungen als Gefahr für Greifvögel

Erst kürzlich haben wir wieder zwei Fälle verzeichnet, in denen Greifvögel an einer Vergiftung mit Pentobarbital starben. Der Arzneistoff wird in der Tiermedizin zum Einschläfern verwendet. Bei Vergiftungen mit Pentobarbital, gehen wir meistens nicht von einem Vorsatz aus. Werden eingeschläferte Haustiere in einem flachen Grab beigesetzt, werden sie häufig von Aasfressern ausgegraben, die dann einer Sekundärvergiftung. Gemeinsam mit dem Landesverband praktizierender Tierärzte Bayern (lpt) bitten wir deshalb alle Haustierbesitzer und -besitzerinnen, einige wichtige Regeln bei der Beerdigung ihrer pelzigen Freunde zu beachten.

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Rotmilan im Flug | © Marcus Bosch © Marcus Bosch

von Nicole Friedrich | lbv.de

Schon wieder vergiftete Greifvögel: Landkreise Erlangen-Höchstadt und Erding betroffen

Im Bereich von Herzogenaurach-Hauptendorf sind Anfang März zwei Rotmilane und ein Mäusebussard tot aufgefunden worden. Nun zeigen die Befunde toxikologischer Untersuchungen: Die Tiere starben an Vergiftungen mit Carbofuran. Der gleiche traurige Befund ergibt sich für einen weiteren Rotmilan, der ebenfalls im März in der Nähe von Taufkirchen im Landkreis Erding gefunden wurde.

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Totfund Mäusebussard in Straubung Bogen | © Bettina Schröfl © Bettina Schröfl

von Franziska Back | lbv.de

Vergiftet, beschossen, bedroht: Jahresbilanz im Projekt „Tatort Natur“

Vom vergifteten Seeadler bis hin zum beschossenen Weißstorch: Zahlreiche Fälle von Naturschutzkriminalität konnten der  LBV und die Gregor-Louisoder Umweltstiftung (GLUS) im Rahmen ihres gemeinsamen Projekts „Tatort Natur“ im Jahr 2023 dokumentieren. Die traurige Jahresbilanz beinhaltet neben 19 nachweislich vergifteten Eulen- und Greifvögeln auch sechs Fälle, in denen geschützte Vogelarten beschossen wurden. LBV und GLUS gehen darüber hinaus von einer hohen Dunkelziffer an Naturschutzdelikten aus.

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Wanderfalke | © Rosl Rößner © Rosl Rößner

von Franziska Back | lbv.de

Naturschutzkriminalität im Landkreis Regensburg: schon wieder Vögel vergiftet

Traurige Gewissheit im Fall von drei toten Vögeln: Im Landkreis Regensburg haben Unbekannte einen Uhu, einen Rotmilan und einen Wanderfalken vergiftet. Die jeweiligen Fundorte der streng geschützten Vögel liegen alle im Landkreis Regensburg, nur etwa 20 Kilometer voneinander entfernt. Die Täter haben dabei die für Kinder und Hunde besonders gefährlichen Giftstoffe Bendiocarb und Carbofuran verwendet.

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Rotmilan auf Wiese | © Christoph Bosch © Christoph Bosch

von Nicole Friedrich | lbv.de

Eindeutige Hinweise auf eine Vergiftung: Toter Rotmilan im fränkischen Seenland

Die Fälle von Naturschutzkriminalität in Bayern reißen nicht ab: Am Wochenende wurden LBV-Ehrenamtlichen im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ein toter Rotmilan gemeldet. In der Nähe des toten Greifvogels haben wir einen potenziellen Giftköder gefunden.

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Habicht in einem Feld am Boden | © Rosl Rößner © Rosl Rößner

von Franziska Back | lbv.de

Unbekannte töten Habicht mit illegalem Gift

Im Landkreis Coburg ist am Bausenberg ein vergifteter Habicht gefunden worden. Der Täter hat dabei das für Kinder und Hunde besonders gefährliche Gift Bendiocarb verwendet. Zur eigenen Sicherheit rufen wir zu erhöhter Vorsicht bei Spaziergängern und Hundehaltern in der Gegend auf. Da die Tötung geschützter Vogelarten ist eine Straftat ist wurde Strafanzeige erstattet.

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Mäusebussard sitzt auf einem Zaunpfahl und schaut in die Kamera. | © Herbert Henderkes © Herbert Henderkes

von Franziska Back | lbv.de

Erneuter Fall im niederbayerischen „Giftdreieck“: Mäusebussard stirbt durch illegales Carbofuran

Anfang März 2023 wurde bei Laberweinting im Landkreis Straubing-Bogen ein Mäusebussard tot aufgefunden. Erst jetzt bestätigen Ergebnisse toxikologischer Untersuchungen der LMU in München, dass er mit Carbofuran vergiftet wurde. Dies ist umso alarmierender, als dass dieser Fund nun wieder im Gebiet zwischen Straubing, Plattling und Dingolfing erfolgte, in dem vor zwei Jahren zahlreiche vergiftete Vögel gefunden wurden, sodass die Region als „niederbayerisches Giftdreieck“ bekannt wurde.

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Seeadler  | © LBV Bildachriv © LBV Bildachriv

von Franziska Back | lbv.de

Unbekannte vergiften in der Oberpfalz streng geschützte Vogelarten

Innerhalb kurzer Zeit sind im Regierungsbezirk Oberpfalz mehrere nachweislich vergiftete Greifvögel aufgefunden worden. Im Landkreis Amberg-Sulzbach starb nahe Hahnbach ein Seeadler am Rattengift Brodifacoum. Das bestätigten die seit kurzem vorliegenden Befunde der toxikologischen Untersuchungen der LMU in München.  Ein Rotmilan und ein Mäusebussard im Raum Kallmünz (Lkr. Regenburg) verendeten nach einer Vergiftung mit dem illegalen Kontaktgift Carbofuran.

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Luchs auf einem moosbewachsenen Fels | © Marcus Bosch © Marcus Bosch

von Nicole Friedrich | lbv.de

Neue Bildungsfilmreihe zum Thema Naturschutzkriminalität

Zu Beginn des neuen Jahres veröffentlichen die Gregor Louisoder Umweltstiftung (GLUS) und LBV im Rahmen des Projekts „Tatort Natur – Naturschutzkriminalität dokumentieren und stoppen!“ eine Bildungsfilmreihe rund um die illegale Verfolgung geschützter Wildtiere in Bayern. 

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Uhu | © Marcus Bosch © Marcus Bosch

von Franziska Back | lbv.de

Drei vergiftete Greifvögel in Ober- und Niederbayern

An verschiedenen Orten in Ober- und Niederbayern sind Anfang des Jahres zwei Uhus und ein Mäusebussard tot aufgefunden worden. Nun zeigen die Befunde toxikologischer Untersuchungen: Die Tiere starben an Vergiftungen mit Carbofuran. Wir rufen die Bevölkerung in den betroffenen Landkreisen Kelheim und Neuburg-Schrobenhausen deshalb dazu auf, besonders aufmerksam zu sein und mögliche Beobachtungen umgehend an die zuständigen Behörden zu melden.  

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von Sandra Stenger | lbv.de

Vergiftete Fleischköder gefunden

Im Landkreis Eichstätt sind in den letzten Wochen zahlreiche vergiftete Fleischköder im Umfeld des Ortes Adelschlag gefunden worden. Sechs Hunde und zwei Katzen sind bereits durch das Gift schwer verletzt oder sogar getötet worden. Der oder die Täter*in hat dabei das für Kinder, Katzen und Hunde besonders gefährliche und seit März 2022 für den Privatgebrauch verbotene Schneckenkorn mit dem Wirkstoff Metaldehyd verwendet.

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Mauerseglerdrama

Beim Abriss eines Gebäudeteils und dem Entfernen von Dämmplatten an einem Zweiten sind zahlreiche noch nicht flügge Mauersegler aus den Nestern gestürzt und unter Schutt begraben worden. Zu Fällen von Naturschutzkriminalität zählen nicht nur vergiftete oder erschossene Wildtiere wie Greifvögel oder Luchse. Auch die Zerstörung von Nestern, die Störung von Bruten und das Töten der Jungtiere aller heimischen Vogel- und Fledermausarten sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz Straftaten.

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Vergiftete Rohrweihen | © Herr Jungenheimer © Herr Jungenheimer

von Nicole Friedrich | lbv.de

Zahlreiche vergiftete Greifvögel und Köder gefunden

Im Landkreis Coburg sind zahlreiche vergiftete Greifvögel und Köder in unmittelbarer Nähe zueinander gefunden worden. Der Täter hat dabei das für Kinder und Hunde besonders gefährliche und verbotene Kontaktgift E605 verwendet. Zur eigenen Sicherheit rufen wir zu erhöhter Vorsicht bei Spaziergängern und Hundehaltern in der Gegend auf.

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von Sonja Dölfel | lbv.de

Gemeinsames Seminar „Naturschutzkriminalität“ im Nationalpark Bayerischer Wald

Auf Initiative der Gregor Louisoder Umweltstiftung (GLUS) hat am vergangenen Mittwoch, 20.04.2022, im Hans-Eisenmann-Haus im Nationalpark Bayerischer Wald ein eintägiges Seminar rund um das Thema „Naturschutzkriminalität“ als Plattform für wichtigen Wissenstransfer stattgefunden. 

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Neuer Fall von Naturschutzkriminalität: Uhu mit Schrotgewehr erschossen

Im Landkreis Rottal-Inn wurde ein Uhu mit einem Schrotgewehr beschossen. Der streng geschützte Vogel ist an den schweren Verletzungen verendet. Wie das aktuelle Ergebnis der pathologischen Untersuchung am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) zeigt, erlitt die Eule mehrere Knochenbrüche sowie innere Blutungen.

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von Nicole Friedrich | lbv.de

Polizei setzt Zeichen gegen illegale Tötung von Greifvögeln

Im vergangenen Jahr haben im Bereich des Polizeipräsidiums Niederbayern eine Reihe illegaler Tötungen von Greifvögeln für Aufsehen gesorgt. Zwischen Januar und Mai 2021 sind niederbayernweit mehr als ein Dutzend toter Greifvögel aufgefunden worden, nicht selten wurden in unmittelbarer Nähe zu den Vögeln Giftköder festgestellt.

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Röntgenbild Gänsegeier | © LMU München © LMU München

Starnberger Gänsegeier an Bleivergiftung durch Geschoss verendet

Der am 18. Januar von einem Jäger im südlichen Landkreis Starnberg geborgene tote Gänsegeier ist durch illegale Nachstellung zu Tode gekommen. Der bayerische Naturschutzverband LBV und die Gregor Louisoder Umweltstiftung (GLUS) hatten den toten Vogel zur Untersuchung beim Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Gesundheit (LGL) in Oberschleißheim in Auftrag gegeben.

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Reusenfalle mit gefangenem Biber | © Bettina Schröfl © Bettina Schröfl

von Sonja Dölfel | lbv.de

Geldstrafe für illegale Biberfalle verhängt

Das Amtsgericht Landau a. d. Isar hat im Fall einer illegal aufgestellten Biberfalle eine Geldstrafe von 3.000 Euro ausgesprochen. Die in Bayern unzulässige Reusenfalle war direkt neben einem Biberbau aufgebaut worden. Ein bereits in der Falle gefangener Biber konnte erfreulicherweise unversehrt befreit werden.

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Jungstörche_Horst | © Julian Hauschild © Julian Hauschild

von Nicole Friedrich | lbv.de

Störche bei Coburg an illegalem Gift verendet

In Dörfles-Esbach bei Coburg wurden vor einiger Zeit zwei Jungstörche tot aufgefunden. Nun wies eine toxikologische Untersuchung in den beiden Vögeln das Nervengift Promecarb nach, das seit 2002 EU-weit verboten ist. Für uns ist es unerklärlich, wie dieses Gift in die Jungstörche gelangt ist, deshalb bitten wir die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung.

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Wanderfalke | © Rosl Rößner © Rosl Rößner

von Nicole Friedrich | lbv.de

Erschreckende Bilanz: Geschützte Greifvögel in fünf Regierungsbezirken mit Carbofuran vergiftet

Nun haben LBV und Gregor Louisoder Umweltstiftung (GLUS) Gewissheit: in den Landkreisen Landsberg am Lech, Dillingen, Fürstenfeldbruck, Bad Kissingen, Schwandorf, Roth, Neustadt/Aisch-Bad Windsheim, Ansbach, Cham, Kitzingen, Rhön-Grabfeld, Main-Spessart und Weißenburg-Gunzenhausen haben Kriminelle Giftköder ausgelegt, um möglicherweise gezielt Greifvögel zu töten. Das ist das Ergebnis aktueller Untersuchungen am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und am Institut für Veterinärpharmakologie der LMU.

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Luchs auf Felsen | © Markus Bosch © Markus Bosch

von Nicole Friedrich | lbv.de

Zusammenarbeit zwischen Polizei und Artenschutz soll verstärkt werden

Anlässlich einer aktuellen zweitägigen Online-Fachtagung mit 70 Teilnehmer*innen aus dem In- und Ausland haben die Gregor Louisoder Umweltstiftung (GLUS) und der bayerische Naturschutzverband LBV im Rahmen ihres gemeinsamen Projektes „Tatort Natur“ den Report über Naturschutzkriminalität in Bayern 2019-2020 vorgestellt.

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Erwachsener Luchs sitzt im Schnee | © Franziska Baur © Franziska Baur

von Nicole Friedrich | lbv.de

Online-Tagung Naturschutzkriminalität

Am 15. und 16. April 2021 veranstalten Gregor Louisoder Umweltstiftung und LBV die Online-Tagung Naturschutzkriminalität, zu welcher wir Sie herzlich einladen. Diese Fortbildungsveranstaltung dient als breitgefächerte Plattform für den Expertenaustausch und Wissenstransfer rund um das hochbrisante Thema „Naturschutzkriminalität“.

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Drei tote Mäusebussarde liegen nebeneinander auf dem Boden | © Bettina Schröfl © Bettina Schröfl

von Nicole Friedrich | lbv.de

Schon wieder fünf tote Vögel in drei Tagen entdeckt

Schon wieder haben ehrenamtliche Aktive des LBV nach Hinweisen aus der Bevölkerung illegal getötete Vögel im Landkreis Straubing-Bogen gefunden. Zwischen Sonntag und Dienstag wurden bei Leiblfing vier illegal getötete Mäusebussarde und ein Silberreiher entdeckt. Klare Hinweise lassen weitere Fälle von Vergiftung vermuten. Die Polizei hat deshalb umgehend weitere Ermittlungen eingeleitet.

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Polizei durchsucht Wiese

von Nicole Friedrich | lbv.de

Starkes Signal der Polizei gegen Naturschutzkriminalität

Nachdem in den vergangenen Wochen in einem Dreieck zwischen Straubing, Deggendorf und Dingolfing immer wieder tote Greifvögel und Giftköder entdeckt wurden, begrüßen LBV und Gregor Louisoder Umweltstiftung (GLUS) das außerordentliche Engagement der Polizei Niederbayern, die gestern in einer großangelegten Suchaktion gleich drei Standorten gezielt nach weiteren Hinweisen abgesucht hat.

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von Nicole Friedrich | lbv.de

Herber Verlust für bayerische Luchspopulation

Wir  sind entsetzt über den Fund einer toten Luchsin bei Bischofsmais (Lkr. Regen). Wie die Polizei heute meldet, wurde am vergangenen Sonntagmittag in einem Waldstück bei Bischofsmais nahe der Kreisstraße REG 1 eine tote Luchsin aufgefunden. Das Tier wies nach Angaben der Polizei Verletzungen auf, die nicht auf einen Verkehrsunfall zurückzuführen seien.

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Vergifteter Maeusebussard bei Moos | © H. Tauber © H. Tauber

von Nicole Friedrich | lbv.de

Gift-Dreieck für Greifvögel in Niederbayern entdeckt?

In Niederbayern sind am Wochenende bei Moos im Landkreis Deggendorf und bei Mengkofen im Landkreis Dingolfing-Landau erneut mehrere Vögel Giftködern zum Opfer gefallen. Der Täter bzw. die Täterin hat dabei höchstwahrscheinlich das für Kinder und Hunde besonders gefährliche und verbotene Kontaktgift Carbofuran verwendet. Der LBV ruft zu erhöhter Vorsicht bei Spaziergängern und Hundehaltern in der Gegend auf.

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Mäusebussard im Flug | © Zdenek Tunka © Zdenek Tunka

von Nicole Friedrich | lbv.de

LBV stellt Strafanzeige gegen Fälle von Naturschutzkriminalität

Im Frühjahr diesen Jahres hatten Spaziergänger innerhalb weniger Wochen vier tote Greifvögel im Raum Schauerheim, Landkreis Neustadt/Aisch–Bad Windsheim, gefunden und dem LBV gemeldet. Nun traf die Bestätigung ein: Die Proben eines verdächtigen Eies und die einer toten Katzen waren mit dem starken Kontaktgift Carbofuran belastet.

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Luchs sitz auf moosigem Waldboden und gähnt | © Masur Stefan © Masur Stefan

von Nicole Friedrich | lbv.de

Luchse verschwinden – Greifvögel verenden

Bayernweit fallen weiterhin immer wieder Luchse, Fischotter und streng geschützte Greifvogelarten Wilderern zum Opfer. Das belegt die Antwort der Staatsregierung auf die Landtagsanfrage des SPD-Abgeordneten Florian von Brunn zur „Illegalen Tötung von streng geschützten Tierarten in Bayern seit 2015“. „Bei den zusammengestellten Fällen in der Antwort von Umweltminister Thorsten Glauber handelt es sich mit Sicherheit nur um die Spitze eines Eisberges“, ist sich Claus Obermeier, Vorstand der Gregor Louisoder Umweltstiftung (GLUS) sicher.

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Cover Vortrag Naturschutzkriminalität

von Nicole Friedrich | lbv.de

Online-Vortrag Naturschutzkriminalität

Wilderei ist leider auch in Deutschland keine Seltenheit. Allerdings werden nur 1% der Fälle von Naturschutzkriminalität aufgeklärt. Im Vortrag von Dr. Andreas von Lindeiner (LBV) werden die betroffenen Wildtierarten beschrieben sowie die Motivation und Methoden der Täter beleuchtet. Er erläutert die aktuelle Situation und illustriert sie mit Fallbeispielen aus Bayern. 

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von Nicole Friedrich | lbv.de

Geschützte Greifvögel im Landkreis Roth vergiftet

Innerhalb von zwei Tagen wurden im Raum Wendelstein (Landkreis Roth) zwei tote Greifvögel, ein Rotmilan und ein Mäusebussard, gefunden. Beide kamen höchstwahrscheinlich durch Giftköder ums Leben. Die Kadaver wurden von der Polizei Schwabach sichergestellt. Nun ermittelt die Kripo Schwabach. Weitere aktuelle Fälle gibt es in den Landkreisen Landshut und Neustadt a.d.A./Bad Windsheim.

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Vergiftetes Hühnerei

Mit hochwirksamem Gift präpariertes Hühnerei bei Vilsheim gefunden

Leider kein Aprilscherz! Gestern Nachmittag fand eine Spaziergängerin auf einem Feldweg bei Vilsheim im Landkreis Landshut ein höchstwahrscheinlich mit dem hochtoxischen Insektizid Carbofuran präpariertes Hühnerei. Die Bürgerin rief umgehend die Polizei an und ließ diesen Giftköder sicherstellen, mit dem möglicherweise Füchse oder Greifvögel getötet werden sollten.

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Zwei Luchse

Positives Signal trotz Einstellung des Verfahrens

Insgesamt drei Verhandlungstage dauerte der Berufungsprozess und nun liegt das Ergebnis vor: In der Hauptsache wurde das Verfahren vom Gericht eingestellt, weil eine illegale Nachstellung des Angeklagten nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte und selbst im Falle einer möglichen Schuld gegebenenfalls eine Verjährung möglicher Taten vorliegt. Eine Revision ist noch möglich.

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Erwachsener Luchs sitzt im Schnee | © Franziska Baur © Franziska Baur

von Nicole Friedrich | lbv.de

Weniger illegale Verfolgung von Luchsen in Bayern

Die aktuell vom Landesamt für Umwelt vorgelegten Luchsbestandszahlen zeigen eine positive Entwicklung, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die geringere illegale Verfolgung und Tötung zurückzuführen ist. Von den nachgewiesenen 60 selbstständigen Luchsen und 26 Jungtieren leben knapp 50 Luchse einschließlich 17 Jungtiere überwiegend in Bayern.

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Luchs sitzt im Schnee von der Seite |© Wolfgang Lorenz © Wolfgang Lorenz

Luchsprozess: Zwischenbilanz des ersten Verhandlungstages

Am Landgericht Regensburg findet heute die Berufungsverhandlung gegen einen Jäger aus Lohberg statt. Dieser wurde von der Staatsanwaltschaft in 1. Instanz für schuldig befunden. Projekt Tatort Natur begleitet die Verhandlung intensiv und wird die Erkenntnisse in der weiteren Arbeit gegen Naturschutzkriminalität nutzen.

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Logo Tatort Natur

von Nicole Friedrich | lbv.de

Wilderei in Bayern stoppen!

Nach Schätzungen bleiben 99 Prozent der Fälle von Naturschutzkriminalität ungeklärt und für die Täter folgenlos. Um das zu ändern, haben Gregor Louisoder Umweltstiftung (GLUS) und LBV (Landesbund für Vogelschutz) das gemeinsame Projekt „Tatort Natur“ gestartet. Dabei dient die neue interaktive Webseite www.tatort-natur.de als Melde- und Informationsplattform für die Bevölkerung und betroffene Behörden.

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Luchs | © Ralph Sturm © Ralph Sturm

von Nicole Friedrich | lbv.de

Nach versuchter Tötung: Luchs verhungert

Wie das Polizeipräsidium Niederbayern heute mitteilte, ist ein im Juli bei Oberbreitenau (Lkr. Regen) gefundener toter Jungluchs deshalb verhungert, weil ihm zuvor illegal nachgestellt wurde. Eingehende forensische Untersuchungen haben ergeben, dass das Luchsweibchen im Herbst 2018 so stark verletzt wurde, dass sich das Tier anschließend nicht mehr selbst mit ausreichend Nahrung versorgen konnte und in der Folge verstarb.

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Luchs leckt sich die Pfote | © Ralph Sturm © Ralph Sturm

von Nicole Friedrich | lbv.de

Präzedenzfall für künftigen Umgang mit illegalen Tötungen geschützter Wildtiere

Zusammen mit der Gregor Louisoder Umweltstiftung gratulieren Staatsanwaltschaft und Polizei zum erfolgreichen Ergebnis mit gerechtem Urteil am Amtsgericht Cham nach den aufwendigsten Ermittlungen in der Bayerischen Geschichte bzgl. Verfolgung illegaler Tötungen geschützter Wildtiere. Wir freuen uns über dieses erste, signalgebende Urteil in Sachen Artenschutzrecht in Bayern.

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Vergifteter Rotmilan liegt am Rücken auf dem Boden | © Martina Widuch © Martina Widuch

von Nicole Friedrich | lbv.de

Schon wieder geschützte Greifvögel im Kreis Weißenburg-Gunzenhausen vergiftet

Innerhalb von nur zwei Wochen wurden im Altmühltal bei Nordstetten südlich von Gunzenhausen erneut zwei tote Rotmilane gefunden. Bereits im Mai war schon ein mit Carbofuran vergifteter Rotmilan in der Region sichergestellt worden. Das Ergebnis der toxikologischen Untersuchung bestätigte Rückstände von Carbofuran, einem hochtoxischen Kontaktgift, als Todesursache.

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Toter Rotmilan liegt am Boden neben einem Fleischstück. Er hat einen Sender auf dem Rücken | © A. Gottschalk © A. Gottschalk

Geschützte Greifvögel mit hochtoxischem Kontaktgift getötet

Aktuell wurde der LBV über einen sehr verdächtigen Totfund eines Rotmilans im Landkreis Regensburg informiert. Der Greifvogel wurde neben einem Fleischbrocken auf einer Wiese gefunden und trug sogar einen Satellitensender. Bereits im April wurden im Landkreis Eichstätt zwischen Ettling und Forchheim an der Donau zwei tote Greifvögel auf einem Acker gefunden. 

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35 tote Stare liegen auf einem Holzboden | © Dr. Andreas von Lindeiner © Dr. Andreas von Lindeiner

von Nicole Friedrich | lbv.de

Schon wieder Vögel bei Cham vergiftet

Zwei tote Mäusebussarde und 35 tote Stare zählen seit wenigen Wochen zur immer länger werdenden Liste illegal getöteter Wildvögel im Oberpfälzer Landkreis Cham. Von den nun aufgefundenen Vögeln haben wir Proben zur toxikologischen Untersuchung an ein Münchner Universitätslabor geschickt. Das Ergebnis: bei allen Tierproben wurden Rückstände von Carbofuran, einem hochtoxischen Kontaktgift, nachgewiesen und als Todesursache bestimmt.

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von Nicole Friedrich | lbv.de

Sperber im Landkreis Cham geschossen

Im Landkreis Cham ist der Polizei erneut ein angeschossener Greifvogel gemeldet worden. Wie das Röntgenbild zeigt, wurde mit einem Luftgewehr auf den Sperber geschossen. Wegen seiner schweren Verletzung der Bauchhöhle musste der Vogel eingeschläfert werden. Aufgrund der Munition geht der LBV davon aus, dass der Jungvogel von einer Privatperson ohne Jagdschein mit einem Luftgewehr angeschossen wurde, vermutlich aus Ärger über den Sperber im Garten.

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