Illegale Tötung gefährdeter Arten dokumentieren und stoppen!

Naturschutzkriminalität ist ein massives Problem für unsere heimische Fauna. So ist zum Beispiel die seit Jahrzehnten im Bayerischen Wald wieder vorkommende Population der Luchse aufgrund dieser Tötungen äußerst instabil.

Finden Sie auf Ihren Wanderungen einen toten Luchs, Wolf, Fischotter, Biber oder einen Greifvogel wie z.B. Wiesenweihe, Rotmilan, Bussard oder Uhu und besteht dringender Verdacht auf eine Straftat, muss die Polizei benachrichtigt werden und kann nun zusätzlich hier auf dieser Plattform gemeldet werden.

Aktuelles

Mit hochwirksamem Gift präpariertes Hühnerei bei Vilsheim gefunden

Leider kein Aprilscherz! Gestern Nachmittag fand eine Spaziergängerin auf einem Feldweg bei Vilsheim im Landkreis Landshut ein höchstwahrscheinlich mit dem hochtoxischen Insektizid Carbofuran präpariertes Hühnerei. Die Bürgerin rief umgehend die Polizei an und ließ diesen Giftköder sicherstellen, mit dem möglicherweise Füchse oder Greifvögel getötet werden sollten.

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Positives Signal trotz Einstellung des Verfahrens

Insgesamt drei Verhandlungstage dauerte der Berufungsprozess und nun liegt das Ergebnis vor: In der Hauptsache wurde das Verfahren vom Gericht eingestellt, weil eine illegale Nachstellung des Angeklagten nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte und selbst im Falle einer möglichen Schuld gegebenenfalls eine Verjährung möglicher Taten vorliegt. Eine Revision ist noch möglich.

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© Franziska Baur

Weniger illegale Verfolgung von Luchsen in Bayern

Die aktuell vom Landesamt für Umwelt vorgelegten Luchsbestandszahlen zeigen eine positive Entwicklung, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die geringere illegale Verfolgung und Tötung zurückzuführen ist. Von den nachgewiesenen 60 selbstständigen Luchsen und 26 Jungtieren leben knapp 50 Luchse einschließlich 17 Jungtiere überwiegend in Bayern.

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Übersichts­karte

Übersichtskarte der uns gemeldeten Tatorte.

FAQ

Für Jäger, Polizei, Naturschutzbehörden und Privatpersonen.

Veranstaltungen

Hier finden Sie aktuelle Events zum Thema "Naturschutzkriminalität".

Methoden der Täter

Die Methoden zur Tötung sind so unterschiedlich wie die Täter selbst: Vergiftung, Fallen, Beschuss und Aushorstung bzw. das Entfernen von Gelegen oder ganzen Horstbäumen sind die Häufigsten.

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© GLUS

Betroffene Tierarten

Zu den am häufigsten betroffenen Tierarten zählen neben den prominenten Arten wie Luchse, Wölfe und Fischotter, vorallem Greif- und Eulenvögel. Kurze Steckbriefe liefern einen Überblick.

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© Rosl Rössner

Motive der Taten

Neben Jagdkonkurrenz und Abwehr zum Schutz der eigenen Tiere, zählen wirtschaftliche Interessen und Trophäenjagd zu den Hauptmotiven.

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© Marcus Bosch

Checkliste - Was tun?

Sie haben ein totes oder verletztes Wildtier gefunden und vermuten eine Straftat? Hier finden Sie eine Checkliste für den Totfund einer geschützten Tierart mit Verdacht auf illegale Tötung.

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Projekt­hintergrund

Um beteiligten Bürgern, Ermittlungsbeamten und Behörden Hilfe anzubieten, was im Falle illegaler Verfolgung oder eines solchen Verdachtsfalles zu tun ist, haben die Gregor Louisoder Umweltstiftung (GLUS) und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) gemeinsam dieses Projekt ins Leben gerufen.

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Spenden!

Wir wollen das illegale Töten von Luchs, Rotmilan & Co. in Bayern beenden! Doch unser Einsatz kostet Geld - Spenden Sie und helfen Sie mit, dass geschützte Wildtiere wieder friedlich in Bayern leben können.

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© Ferdinand Baer