Illegale Tötung gefährdeter Arten dokumentieren und stoppen!

Naturschutzkriminalität ist ein massives Problem für unsere heimische Fauna. So ist zum Beispiel die seit Jahrzehnten im Bayerischen Wald wieder vorkommende Population der Luchse aufgrund dieser Tötungen äußerst instabil.

Finden Sie auf Ihren Wanderungen einen toten Luchs, Wolf, Fischotter, Biber oder einen Greifvogel wie z.B. Wiesenweihe, Rotmilan, Bussard oder Uhu und besteht dringender Verdacht auf eine Straftat, muss die Polizei benachrichtigt werden und kann nun zusätzlich hier auf dieser Plattform gemeldet werden.

Aktuelles

© Zdenek Tunka

LBV stellt Strafanzeige gegen Fälle von Naturschutzkriminalität

Im Frühjahr diesen Jahres hatten Spaziergänger innerhalb weniger Wochen vier tote Greifvögel im Raum Schauerheim, Landkreis Neustadt/Aisch–Bad Windsheim, gefunden und dem LBV gemeldet. Nun traf die Bestätigung ein: Die Proben eines verdächtigen Eies und die einer toten Katzen waren mit dem starken Kontaktgift Carbofuran belastet.

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© Masur Stefan

Luchse verschwinden – Greifvögel verenden

Bayernweit fallen weiterhin immer wieder Luchse, Fischotter und streng geschützte Greifvogelarten Wilderern zum Opfer. Das belegt die Antwort der Staatsregierung auf die Landtagsanfrage des SPD-Abgeordneten Florian von Brunn zur „Illegalen Tötung von streng geschützten Tierarten in Bayern seit 2015“. „Bei den zusammengestellten Fällen in der Antwort von Umweltminister Thorsten Glauber handelt es sich mit Sicherheit nur um die Spitze eines Eisberges“, ist sich Claus Obermeier, Vorstand der Gregor Louisoder Umweltstiftung (GLUS) sicher.

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Online-Vortrag Naturschutzkriminalität

Wilderei ist leider auch in Deutschland keine Seltenheit. Allerdings werden nur 1% der Fälle von Naturschutzkriminalität aufgeklärt. Im Vortrag von Dr. Andreas von Lindeiner (LBV) werden die betroffenen Wildtierarten beschrieben sowie die Motivation und Methoden der Täter beleuchtet. Er erläutert die aktuelle Situation und illustriert sie mit Fallbeispielen aus Bayern. 

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Übersichts­karte

Übersichtskarte der uns gemeldeten Tatorte.

FAQ

Für Jäger, Polizei, Naturschutzbehörden und Privatpersonen.

Veranstaltungen

Hier finden Sie aktuelle Events zum Thema "Naturschutzkriminalität".

Methoden der Täter

Die Methoden zur Tötung sind so unterschiedlich wie die Täter selbst: Vergiftung, Fallen, Beschuss und Aushorstung bzw. das Entfernen von Gelegen oder ganzen Horstbäumen sind die Häufigsten.

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© GLUS

Betroffene Tierarten

Zu den am häufigsten betroffenen Tierarten zählen neben den prominenten Arten wie Luchse, Wölfe und Fischotter, vorallem Greif- und Eulenvögel. Kurze Steckbriefe liefern einen Überblick.

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© Rosl Rössner

Motive der Taten

Neben Jagdkonkurrenz und Abwehr zum Schutz der eigenen Tiere, zählen wirtschaftliche Interessen und Trophäenjagd zu den Hauptmotiven.

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© Marcus Bosch

Checkliste - Was tun?

Sie haben ein totes oder verletztes Wildtier gefunden und vermuten eine Straftat? Hier finden Sie eine Checkliste für den Totfund einer geschützten Tierart mit Verdacht auf illegale Tötung.

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Projekt­hintergrund

Um beteiligten Bürgern, Ermittlungsbeamten und Behörden Hilfe anzubieten, was im Falle illegaler Verfolgung oder eines solchen Verdachtsfalles zu tun ist, haben die Gregor Louisoder Umweltstiftung (GLUS) und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) gemeinsam dieses Projekt ins Leben gerufen.

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Spenden!

Wir wollen das illegale Töten von Luchs, Rotmilan & Co. in Bayern beenden! Doch unser Einsatz kostet Geld - Spenden Sie und helfen Sie mit, dass geschützte Wildtiere wieder friedlich in Bayern leben können.

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© Ferdinand Baer