Tagung "Naturschutzkriminalität"

Die letzten Jahre bescherten uns in Sachen „Naturschutzkriminalität in Bayern“ viele dramatische Ereignisse, wie die illegale Tötung geschützter Luchse oder majestätischer Greifvögel. Einige dieser Arten haben es weiterhin schwer bei uns und brauchen dringend Unterstützung. Landesbund für Vogelschutz und Gregor Louisoder Umweltstiftung riefen daher das neue Kooperationsprojekt „Tatort Natur“ ins Leben.

Am 15./16. April stellen wir Ihnen diese neue, innovative und interaktive Plattform vor. Außerdem dürfen wir an diesen Tagen hochkarätige Referenten aus Bayern und ganz Europa begrüßen, ihre Erfahrungen in diesem Themenfeld mit uns zu teilen.

Kurzer Überblick:

  • Veranstaltungsort: LBV Zentrum Mensch & Natur, Nößwartling 12, 93473 Arnschwang
  • Termin: 15./16. April 2021
  • Kosten: Tagung frei, Speis & Trank werden vor Ort abgerechnet
  • Unterkunft: Muss selbst organisiert werden (www.brunner-hof.de)
  • Anmeldung:
  • Zielpublikum: Behördenvertreter (Polizei/Innenministerium/UNB/Amtsveterinäre etc.), Naturschutzwächter, Gebietsbetreuer, NGO Mitarbeiter, Kreisgruppen, Interessierte
  • Ziel: Fortbildung
  • Moderation: Franziska Baur

Programm 15. April 2021, Donnerstag

11:00-11:20       Begrüßung (GLUS & LBV Vorstände)

11:20-11:45       Vorstellung Kooperationsprojekt „Tatort Natur“ (Dr. Andreas von Lindeiner (LBV))

11:45-12:15       Der Luchs in Bayern – Entwicklung und Herausforderungen (Anna Maria Rodekirchen, Wildtiermanagement, Bayerisches Landesamt für Umwelt)

12:15-12:20       Fragen & Diskussion

12:20-13:00       Mittags-Snack

13:00-13:30       Erfahrungen und Stand der Dinge aus Sicht der Polizei (Manfred Jahn, Polizeipräsidium Niederbayern)

13:30-13:35       Fragen & Diskussion

(13:35-14:05      Stromschlag, Verkehrsopfer, oder was?

                            Hans-Joachim Fünfstück, Vogelschutzwarte GAP, Bayerisches Landesamt für Umwelt)

ODER                  Illegale Tötung, Naturentnahme und illegaler Handel mit Präparaten (in Bayern) – ein Versagen des Artenschutzvollzugs (Helmut Brücher, CITES-Sachverständiger)

14:05-14:10       Fragen & Diskussion

14:10-14:40       Erfahrungen aus NRW: ehemalige Stabstelle Umweltkriminalität (Jürgen Hintzmann, Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (Nordrhein-Westfalen))

14:40-14:45       Fragen & Diskussion

14:45-15:30       Pressefoto, Kaffee & Kuchen

15:30-16:00       Erfahrungsbericht Oberpfalz, Hotspot LK Cham (Markus Schmidberger, LBV)

16:00-16:30       Erfahrungsbericht Oberbayern, LK Freising (Wilhelm Holzer, Naturschutzwächter)

16:30-16:40       Fragen & Diskussion

16:40-18:30       Pause

18:30-19:30       Abendessen

19:30-20:30       Introduction to Wildlife Crime. Why is it so hard to fight in a modern & global world? (Dr. Iñigo Fajardo, Wildlife Crime Unit)

Ab 20:30            Gemütlicher Ausklang

Programm am 16. April 2021, Freitag

09:45-13:00       Workshop mit Dr. Iñigo Fajardo (optionale Übersetzung: Fr. Baur)

  1. How to fight Wildlife Crime I: The backstage of investigation
  2. How to fight Wildlife Crime II: The forensic side
  3. Fighting Wildlife Crime: Putting offenders behind bars

13:00-14:00       Mittags-Snack

14:00-14:40       Toxikologische Untersuchungen: Methoden und Ergebnisse der letzten Jahre (Prof. Dr. Hermann Ammer, toxikologische Abteilung, LMU München)

14:40-15:00       Fragen & Diskussion, Kaffee + Kuchen

15:00-15:30       Illegale Verfolgung geschützter Arten in Österreich: PannonEagle LIFE (Christina Wolf-Petre, WWF)

15:30-16:00       LIFE Project EURO Large Carnivores (Moritz Klose, WWF)

16:00-16:10       Fragen & Diskussion

16:10-16:40       Illegale Tötung, Naturentnahme und illegaler Handel mit Präparaten (in Bayern) – ein Versagen des Artenschutzvollzugs (Helmut Brücher, CITES-Sachverständiger)

16:40-17:00       Verabschiedung + Pressefoto

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